Jährliche Tagungstreffen
Seit seiner Gründung 1996 bringt der Arbeitskreis Südostasien in der DGfG jährlich Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Südostasien-Interessierte für zwei Tage zusammen, um gegenwärtige Entwicklungen in der Region zu diskutieren. Neben dem wissenschaftlichen Fachaustausch und dem Ausbau interdisziplinärer Kontaktnetzwerke, ist es ein besonderes Anliegen des Arbeitskreises, Nachwuchswissenschaftler/innen eine Plattform zu bieten, ihre Projekte vor fachkundigem Publikum vorzustellen.
Jahrestagung 2022 in Osnabrück
Die Jahrestagung 2022 fand vom 24.06.-26.06.2022 an der Universität Osnabrück statt.
Vortragsprogramm
Call for Papers
Jahrestagung 2021 in Duisburg-Essen
Die Jahrestagung der beiden Arbeitskreise Südostasien und Ostasien in der DGfG fand vom 25.-27. Juni 2021 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Arbeitskreises Südostasien als dreitägige Veranstaltung digital via Zoom statt. Schwerpunktthemen waren "Nachhaltige Stadtentwicklung" sowie "Die Neuen Seidenstraßen: Chinas "Belt and Road Initiative" und ihre Auswirkungen in Ost- und Südostasien".
Vortragsprogramm
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Call for Papers
Jahrestagung 2020 in Duisburg-Essen
Die Jahrestagung wurde coronabedingt auf den 25.-27.6.2021 verschoben.
Der Arbeitskreis Südostasien in der DGfG lädt vom 19 - 21. Juni 2020 zur Jahrestagung in das Institut für Ostasienwissenschaften (In-East) der Universität Duisburg-Essen ein.
Jahrestagung 2019 in Wien
Vortragsprogramm
Tagungsbericht
Folgt in Kürze.
Jahrestagung 2018 in Heidelberg
Vortragsprogramm
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Tagungsbericht
Arbeitskreis Südostasien: Jahrestagung vom 8.-10.6.2018 in Heidelberg
Gastgeber der diesjährigen Tagung des Arbeitskreises Südostasien in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) war das Geographische Institut der Universität Heidelberg. Unter der sorgfältigen, gastfreundlichen lokalen Organisation von Prof. Dr. Hans Gebhardt und Dr. Simon Runkel wurde das 25. Jahrestreffen des Arbeitskreises zwischen dem 8. und 10. Juni 2018 durchgeführt. Für mehr als 40 TeilnehmerInnen wurde thematisch wieder ein breites Portfolio laufender und abgeschlossener Forschungsprojekten und Abschlussarbeiten vorgestellt und diskutiert.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Gastgebenden präsentierte Roxana Leitold von der Universität zu Köln den Stand ihres Dissertationsprojekt, das in einem ersten Schritt die kartographische Erfassung besonders flutexponierter Standorte in Ho Chi Min City zum Ziel hat. Anschließend trug Michèle Kiefer, ebenfalls Doktorandin an der Universität zu Köln, ihre Analyse der Verfügbarkeit und Validität sozio-ökonomischer Sekundärdaten in Myanmar vor. Luise Porst (Trans|Re-Projekt, Universität Bonn) zeigte in ihrem Forschungsprojekt auf, welche Effekte von translokalen Netzwerken die Resilienz von Migranten in Thailand beeinflussen. Anschließend folgten drei Vorträge von Wissenschaftlern der University of Yangon/Myanmar (mehrmonatige Gastaufenthalte an der Universität zu Köln): Prof. Dr. Htun Ko berichtete über die markanten geomorphologischen und hydrologischen Veränderungen am oberen Ayeyarwady. Ass. Prof. Dr. Aung Swe präsentierte, daran anknüpfend, seine Ergebnisse geomorphologischer Untersuchungen im Unterlauf des Ayeyarwady. Assoc. Prof. Dr. Khin Khin Soe zeigte aktuelle Regionalentwicklungsprozesse des Regionalzentrums Falam (Chin State) auf. In einem nächsten thematischen Block präsentierte Prof. Dr. Javier Revilla Diez von der Universität zu Köln Ergebnisse eines Projekts zum regionalen Vergleich des Öl- und Gassektors in Malaysia und Singapur.
Danach führte der kambodschanische Doktorand Sopheaktra Sok erste Ergebnisse seiner Dissertation an der Universität Heidelberg aus; dabei ging er auf Implikationen für die Lebensumstände indigener Bevölkerungsgruppen im ländlichen Kambodscha durch sich wandelnde Landkonzessionen ein. Pham Thi Thanh Hoai von der United Nations University in Bonn legte den Fokus auf ihr Heimatland Vietnam: Gegenstand ihrer Forschung ist der Wandel von Lebensbedingungen in den Deltaregionen Vietnams unter besonderer Berücksichtigung sozio-ökologischer Prozesse. Assoc. Prof. Dr. Bodee Putsyainunt von der Universität Khon Kaen (Thailand) berichtete über die Analysen der Auswirkungen der Globalisierung auf den ländlichen Raum im rural geprägten Nordosten des Landes. Michael Koch (Universität zu Köln) stellte seine Masterarbeit zu urbanen Ökonomien und Ernährungssystemen des streetfood in Khon Kaen dar. Abgeschlossen wurde der zweite Tagungstag von Prof. Dr. Frauke Kraas, die die Ergebnisse eines DFG-Projekts zum urbanen Kulturerbe in der Megastadt Yangon vorstellte.
Am dritten Tagungstag referierte Assoc. Prof. Dr. Chanajai Muenthaisong (Roi Et Rajabhat University, Thailand) über Transformationsprozesse im peri-urbanen Raum. Sarah Luft (Universität zu Köln) stellte die Ansätze ihrer Doktorarbeit zur grenzüberschreitenden Regionalentwicklung der Myeik Region im Südwesten Myanmars dar. Imke Rödel (Universität Göttingen) erläuterte ihre Masterarbeit zu Kleinbauern in der indonesischen Palmölindustrie im Kontext der Nachhaltigkeitsbestrebungen. Zuletzt beleuchtete Frau Gusti Ayu Ketut Surtiari (United Nations University Bonn die Perspektive von Haushalten in Jakarta und deren Umgang mit dem Klimawandel. In der anschließenden Arbeitskreissitzung wurden beide bisherigen Sprecher, Frauke Kraas und Javier Revilla Diez, einstimmig wiedergewählt.
Die dreitägige internationale Konferenz bot mit ihren unterschiedlichen Themen aus mehreren Regionen in Südostasien zahlreiche Möglichkeiten, um neue Kontaktnetzwerke aufzubauen und bestehende zu pflegen. Besonders erfreulich war der sehr hohe Anteil an ReferentInnen aus Südostasien. Auch dieses Mal fehlte die „traditionelle Stadtexkursion“ nicht: Beim Rundgang durch das historische Zentrum setzte Hans Gebhardt aktuelle Raumentwicklungen von Heidelberg in den geschichtlichen Kontext. – Die nächsten beiden Tagungen des Arbeitskreises werden voraussichtlich in Wien (2019) und Duisburg-Essen (2020) stattfinden. Interessierte wenden sich gerne an eine der beiden SprecherInnen. Gerne werden Interessierte durch E-mails informiert.
Michael Koch, Frauke Kraas und Javier Revilla-Diez
Jahrestagung 2017 in Göttingen
Vortragsprogramm
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Tagungsbericht
Der Tagungsbericht folgt.
Jahrestagung 2016 in Köln
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Der 1996 gegründete Arbeitskreis Südostasien feierte mit seiner Jahrestagung Anfang Juli 2016 sein 20jähriges Bestehen, dieses Mal im Geographischen Institut der Universität zu Köln. Mit 48 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Österreichs waren zahlreiche KollegInnen, DoktorandInnen und ExamenskandidatInnen verschiedener Disziplinen vertreten, die in 15 Vorträgen aktuelle Forschungsarbeiten aus Südostasien vorstellten und diskutierten. Sehr erfreulich auch dieses Mal der hohe Anteil von TeilnehmerInnen aus Südostasien.
Zu Thailand stellten Prof. Dr. Patrick Sakdapolrak sein Forschungsgruppenprojekt zu „Translokaler Resilienz“ und Benjamin Casper sein Promotionsvorhaben zu „Transformationen zum amphibischen Stadtraum in Bangkok“ vor. Themen zu Indonesien richteten sich auf die Konsequenzen natürlicher Hazards und Klimawandel in Semarang (Fabio Pruß), die Rolle von Unternehmen im Rahmen regionaler Adaptation auf Überschwemmungen, ebenfalls in Semarang und Jakarta (Thomas Neise), soziokulturelle und institutionelle Transformationsprozesse in Jambi (Prof. Dr. Heiko Faust) sowie Pencak Silat-Kampfkunst (Patrick Keilbart). Zu Vietnam zog Prof. Dr. Javier Revilla Diez eine Bilanz nach 30 Jahren Doi Moi-Politik, Franziska Sohns führte in ihr Dissertationsprojekt zu Überlebensstrategien in Haushaltsunternehmen ein, Jun.-Prof. Dr. Sandra Kurfürst berichtete über ein Projekt zur Ernährungssicherung in Hanoi, Eva Fuhrmann zur Perzeption urbaner und ländlicher Räume und Kerstin Schiele über ihre Arbeit zur Wahrnehmung Vietnams durch Auslandsvietnamesen. Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu den sozio-ökonomischen Entwicklungspotentialen am Indawgyi Lake/Myanmar trugen Zin Mar Than und Prof. Dr. Frauke Kraas vor; Dörte Kasüske erläuterte die Wirkungen wachsender Tourismusmärkte in Myanmar und Laos. Den Abschluss bildete der Vortrag von Moritz Breul zu seiner Arbeit über die Gateway-Funktion von Global Cities am Beispiel von Singapur.
Die traditionelle Stadtexkursion im Rahmen des Tagungsprogramms ging dieses Jahr in den Rheinauhafen von Köln; dabei wie während mehrerer gemeinsamer Essen und Kaffeepausen blieb ausreichend Zeit zum Austausch und „Netzwerken“. Die beiden bisherigen Sprecher des Arbeitskreises, Prof. Dr. Frauke Kraas und Prof. Dr. Javier Revilla Diez, wurden in der turnusmäßigen Wahl einstimmig bestätigt im Amt (Wahlleitung: Dr. Helmut Schneider).
Nach zwei außerordentlich lebendigen Tagen wissenschaftlicher Diskussion und intensivem auch persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden wurde zudem die nächste Jahrestagung des Arbeitskreises für den 23.-25. Juni 2017 festgelegt. Gastgeber wird dann Prof. Dr. Heiko Faust an der Universität Göttingen sein.
Frauke Kraas und Javier Revilla Diez
Jahrestagung 2015 in Duisburg
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Tagungsbericht
Der Tagungsbericht folgt.
Jahrestagung 2014 in Köln
Vortragsprogramm
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Tagungsbericht
Das Geographische Institut der Universität zu Köln war zum wiederholten Male Gastgeber der Jahrestagung des 1996 gegründeten Arbeitskreises Südostasien in der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Zum 21. Mal kamen am 14. und 15. November 2014 rund 30 Wissenschaftler in Köln zusammen, um aktuelle Forschungsarbeiten aus der Region Südostasien insbesondere aus Vietnam, Myanmar und Indonesien vorzustellen und zu diskutieren. Traditionsgemäß wurde insbesondere auch Promovierenden Raum gegeben, um ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Der Vortrag von Franziska Sohns, Doktorandin am Geographischen Institut der Universität zu Köln, stellte Ergebnisse zur ökonomischen Vulnerabilität von Haushalten im ländlichen Vietnam in Krisenzeiten vor. Zwei am gastgebenden Institut tätige Doktoranden aus Vietnam, Thi Xuan Thu Nguyen und Hung Nguyen Trung, trugen zur Internationalität der Tagung bei und gaben Einblicke in ihre Forschung zum Wandel der Entwicklungstrajektorien der Industrie im Delta des Roten Flusses und zu Entwicklungstrends im nicht-landwirtschaftlichen Sektor im ländlichen Vietnam. Alle drei genannten Doktoranden werden von Prof. Dr. Javier Revilla Diez betreut. Die Rolle Vietnams als Spieler im Streit um das Südchinesische Meer wurde von Paul Loboda, Doktorand bei Prof. Dr. Detlef Briesen an der Justus-Liebig-Universität Gießen, beleuchtet und in einen übergeordneten geopolitischen Zusammenhang gestellt.
Ein theoriegeleiteter und zugleich sehr anschaulicher Vortrag von Prof. Dr. Christoph Antweiler von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, zum Thema „Areas revisited@Southeast Asia“ warf die Frage auf, welche Alternativen es heute zu Area-Konzepten gibt. Dr. Matthias Garschagen von der United Nations University Bonn, gab einen kurzen Bericht zum Stand des TWIN-SEA-Networks, in dessen Rahmen gegenwärtig neue Möglichkeiten wissenschaftlicher Kooperation in den Themenfeldern Disaster Risk Reduction und Climate Change Adaptation in Südostasien etabliert werden. Die Teilnahme von sechs Wissenschaftlerinnen aus Myanmar, die im Kontext von gemeinsamen Forschungsprojekten mit Prof. Dr. Frauke Kraas für z.T. mehrere Monate in Köln zu Gast waren, stellten eine besondere Bereicherung für die Veranstaltung dar. Durch sie wurde der inoffizielle Themenschwerpunkt der Tagung auf gegenwärtige Entwicklungen in Myanmar gerückt. Den Einstieg übernahm Frau Prof. Dr. Frauke Kraas, die nach einem zweijährigen Aufenthalt als Gastprofessorin an der University of Yangon ihre Einschätzungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zum gegenwärtigen Stand des Transformationsprozesses teilte. Eine Analyse der Produktivität der Kautschukfarmer im Kyarinnseikkyi Township, Kawkareik Distrikt, Kayin Staat, wurde von Dr. Khin Khin Soe von der University of Yangon vorgestellt. Hlaing Maw Oo und Aye Aye Myint vom Department of Human Settlements and Housing Development des myanmarischen Bauministeriums präsentierten in ihrem Vortrag „Heritage of Yangon/Myanmar“ eine umfassende Bestandsaufnahme des Kulturerbes der einstigen Hauptstadt und problematisierten den Umgang mit diesem Erbe im gegenwärtigen Reformprozess des Landes. Auch Prof. Dr. Su Su von der Mandalay Technological University gab Einblicke in Myanmars reiches kulturelles Erbe mit ihrer Darlegung der Bemühungen um die Nominierung der historischen Städte der Pyu zum UNESCO-Weltkulturerbe, die im Juni 2014 die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes erbrachten.
Ein weiteres Thema, das deutlich im Kontext der Öffnung des Landes steht, wurde von Dr. Zin Nwe Myint präsentiert, die in ihrer Forschung Potentiale der Entwicklung eines dringend notwendigen nachhaltigen Tourismus in der Region Taunggyi identifiziert, in der eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes, der Inle See, gelegen ist. Der Zusammenhang von Kunsthandwerk und Kulturerbe in Myanmar wurde von Sandar Win vom Department of Human Settlements and Housing Development des myanmarischen Bauministeriums in einem weiteren hochaktuellen Vortrag dargestellt. Auch aktuelle Themen aus Indonesien waren unter den Vorträgen vertreten. Barbara Beckert und Jonas Hein von der Georg-August-Universität Göttingen stellten Erkenntnisse aus ihren Dissertationsprojekten im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 990 “Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme (Sumatra, Indonesien)“ zu Landnutzungskonflikten an der voranschreitenden Grenze der Palmölproduktion in Jambi zur Diskussion. Ein weiteres Thema mit Indonesienbezug wurde von dem an der Universität zu Köln ansässigen Doktoranden Thomas Neise erörtert, der sich mit der Anpassung von Firmen an Naturgefahren als Teil regionaler ökonomischer Resilienz beschäftigt.
Die traditionelle Exkursion während der Tagung stellte dieses Jahr das informelle Wohnen ins Zentrum: Das „Paradies am Eifelwall“, eine Brache nahe des Geographischen Instituts, die über viele Jahre hinweg vom Künstler Rolf „Ketan“ Tepel und weiteren KollegInnen als kreativer Raum und Heimat alternativer Lebensentwürfe in Wert gesetzt worden ist, soll zukünftig zum Standort des neuen Archivs der Stadt Köln werden. Der Besuch im „Paradies“ verdeutlichte eindrucksvoll, wie Informalität an unerwarteten Orten im Kölner Alltag existiert und die Brisanz konfligierender Nutzungsansprüche und Landnahme nicht nur auf Metropolen des Globalen Südens beschränkt ist. Den Abschluss der Konferenz bildeten Danksagungen der Sprecher des Arbeitskreises, Prof. Dr. Frauke Kraas und Prof. Dr. Javier Revilla Diez. Nach zwei sehr lebendigen Tagen wissenschaftlicher Diskussion zu Forschungsthemen in der Region Südostasien und intensivem persönlichen Austausch zwischen den internationalen Teilnehmenden während des Rahmenprogramms der Tagung wurde zudem die nächste, 22. Jahrestagung des Arbeitskreises Südostasien, für den 26.-28. Juni 2015 festgelegt. Gastgeber wird dann Dr. Helmut Schneider an der Universität Duisburg-Essen sein.
Gerrit Peters, Frauke Kraas, Javier Revilla Diez